|
03. Januar 2009
Die nur vorsichtshalber aufgestellten Zelte waren jedoch durchaus nicht überflüssig: Die Sonne strahlte so intensiv, dass mancher bald den Schatten suchte. Vor der Säule mit dem Panorama der Zülpicher Börde im Hintergrund zelebrierte Pastor Prof. Dr. Dr. Hans F. Fuhs die Hl. Messe. Diese wurde musikalisch eingerahmt durch den Musikverein „Cäcilia“ Floisdorf, der unter anderem das Sanctus aus der Deutschen Messe von Schubert intonierte.
Nach dem Gottesdienst richtete Bürgermeister Albert Bergmann das Wort an die Versammelten und lobte das Engagement des Stifters von Säule und Platz, Herrn Josef Wehrhahn aus Neuß-Uedesheim. Anschließend enthüllten der Bürgermeister und Schwerfens Ortvorsteher Gerd Tillmann das Schild, das der offiziellen Benennung der 50 qm großen Freifläche in „St. Matthias-Platz“ Ausdruck gibt.
Dem perfekten Wetter entsprach die Organisation der Veranstaltung, die durch ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Einsatz geprägt war: Ein Landwirt hatte sein Feld als Parkplatz zur Verfügung gestellt, die Gebrüder Hubert und Peter Schilles aus dem nahen Floisdorf die Zuwegung hergerichtet sowie Toiletten aufgestellt. Die Verkehrsregelung und Einweisung auf den Parkplatz übernahm dankenswerterweise die freiwillige Feuerwehr Schwerfen. Besonders hervorzuheben ist hier vor allem der Dorfverschönerungsverein Schwerfen, der für die Gestaltung des äußeren Rahmens der Veranstaltung verantwortlich zeichnete.
Den zünftigen Abschluss der Veranstaltung stellte die Stadt Zülpich mit Unterstützung des Dorfverschönerungsvereins sicher: Zahlreiche Vereinsmitglieder reichten im Anschluss an den Festakt einen rustikalen Imbiss nach Pilgerart mit belegten Brötchen und kalten Getränken.
So gestärkt, traten die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter von Matthiasbruderschaften aus dem Raum Düsseldorf, anschließend den Heimweg an. Eine Gruppe aus der Quirinus-Stadt Neuß machte aber bereits in der Kernstadt wieder Rast, um die Pfarrkirche St. Peter mit ihrer Quirinus-Skulptur sowie das neue Museum der Badekultur mit seinem Quirinusbrunnen zu besuchen.




Tags:

