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Um sich gegen Viren und andere Malware zu schützen, gehören etwa eine entsprechende Anti-Malware-Software und eine Personal-Firewall auf den Rechner. Trotzdem gibt es gerade im Umgang mit E-Mails ein paar Dinge, die Nutzer beachten sollten.

Besonders bei Attachements von E-Mails empfiehlt es sich, genauer hinzuschauen, ob nicht etwas merkwürdig erscheint. Das Internet hat sich mittlerweile auch zu einem gefährlichen Platz entwickelt. E-Mails bringen Würmer oder Trojaner. Mittels Drive-by-Download fangen sich Anwender schon beim Besuch einer Website eine Malware ein. Manche Gefahr müsste auch nicht sein, wie der »Conficker« zeigt. Er nutzt eine Schwachstelle in Windows aus, für die es schon längst einen Patch gibt. Daher ist wichtig, dass auf dem Rechner alle vorhanden Patches auch eingespielt sind. Auch eine Personal-Firewall und Anti-Malware-Toolkit gehören dazu. Daneben gibt es aber auch ein paar Verhaltensweisen gerade im Umgang mit fremden Dateien beziehungsweise Anhängen, mit denen sich der Anwender weiter schützen kann. F-Secure hat dazu einige Tipps zusammengestellt.

Vieles läuft bei Malware darüber, dass Dateien vortäuschen, dass sie etwa keine Exe sind, sondern eine Textdatei. Daher empfiehlt es sich, Windows so zu konfigurieren, dass es die Erweiterung der Dateinamen anzeigt. Bei den meisten Windows-Versionen befindet sich die entsprechende Einstellung in den Ordneroptionen des Explorer-Extras-Menüs. Diese Einstellung erschwert es potenziell gefährlichen Dateien wie »exe« oder »vbs«, sich als harmlose Dateien mit »jpg« oder »txt« zu tarnen.

Da Schädlinge bei E-Mails als Attachements kommen, sollten Anwender auf das Senden oder Empfangen von diesen soweit wie möglich verzichten. Haben die Anhänge Endungen wie »vbs«, »shs« oder »pif«, dann sollte der Nutzer diese löschen und nicht öffnen. Solche Endungen kommen bei normalen Attachements so gut wie nicht vor. Häufig ist dies aber bei Viren- und Würmer-Dateien der Fall. Trickreich sind auch doppelte Namenserweiterungen wie »Name.bmp.exe« oder »Name.txt.vbs«. Ist die Dateierweiterung im Explorer ausgeschaltet, liest sich das dann als »Name.txt« beziehungsweise »Name.bmp« und gaukelt so ein harmloses File vor.

Weiter sollten Benutzer Ordner nur mit anderen Anwendern teilen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Außerdem gilt es, darauf zu achten, dass nur der jeweilige Ordner nicht etwa das gesamte Laufwerk freigegeben wird.

Kommt einem Anwender bei einer E-Mail von einem bekannten Absender etwas seltsam, sollte er zuerst bei diesem nachfragen, bevor er die Mail öffnet. Solche Auffälligkeiten könnten sein, das Elemente der Mail in einer fremden Sprache geschrieben sind oder die Betreffzeile merkwürdig aussieht.

Bei Werbe- oder anderen nicht erwünschten E-Mails empfiehlt es sich ebenfalls, die Dateianhänge nicht zu öffnen und im Nachrichtentext enthaltenen Links nicht folgen. Insbesondere gilt das auch für Dateinamen, deren Endung etwas mit Sex zu tun haben. E-Mail-Würmer nutzen häufig Namen wie »Porno.exe« oder »Pamela-Nude.vbs«, um die Benutzer zu verlocken, die Dateien zu öffnen.

Weiter sollte der Nutzer nie den Icons von Dateianhängen trauen. Würmer versenden oft ausführbare Dateien, die sich hinter Icons von Bild-, Text- oder Archivdateien verstecken, um die Benutzer zu täuschen.

Eigentlich ist es klar, Downloads auf öffentlichen Newsgroups (Usenet-News) sind häufig mit Viren oder ähnlichem befallen. Deshalb sollte der Anwender dies vermeiden. Ähnliches gilt auch für Online-Chats wie über IRC, ICQ oder AOL-Instant-Messanger: Keine Dateien von Unbekannten annehmen.

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Samstag, 31. Juli 2010
Er ist's, der wechseln lässt Zeiten und Stunden; er setzt Könige ab und setzt Könige ein.
Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.