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26. Januar 2010
- Die Weiterentwicklung von sozialen Diensten wie Facebook und Twitter ziehen die Malwarehersteller geradezu magisch an. Mit den URL-Abkürzungsservices wie Tinyurl.com oder bitly.com werden Webseiten versteckt, die beim Besuch versuchen, den User zu infizieren. Bei Facebook mit mittlerweile 350 Millionen Anwendern werden vermehrt verseuchte Anwendungen und Dienste „zur Verfügung“ stehen, die der harmlose User aus Unwissenheit anklickt. Die Folgen sind vorhersehbar. Wo immer ein vertrauter Dienst Applikationen zum Download anbietet, werden die Mistkerle auf den Zug aufspringen um ihre „Software“ zu verbreiten.
- Cloud Computing verwischt die Grenzen zwischen Desktop-Anwendungen und Internet. In Kombination mit dem zukünftigen Chrome OS warten die Hacker nur, um ein neues Betätigungsfeld zu finden.
- Viren- und Trojanerverseuchte Emailanhänge werden uns verstärkt das Leben schwer machen, da sie immer mehr nach Emails bekannter Unternehmen aussehen. Ein User, der nicht richtig aufpasst, wird, wie dieses Jahr schon oft passiert, ohne weiter nachzudenken, Emails von Firmen wie DHL öffnen, nur um dann zu spät festzustellen, dass er jetzt jede Menge Ärger im Haus hat.
- Nachdem Microsoft per Updates regelmäßig vorhandene Exploits abschaltet, wenden sich die Hacker verstärkt auf Firmen, wie Adobe, konzentrieren. PDFs sind vermutlich bald das Mittel der Wahl, Schadcode beim „Endverbraucher“ an den Mann zu bringen, d.h. Der Adobe Reader, aber auch Adobe Flash, werden vermehrt unter Beschuss sein.
- Trojaner, die es auf die Bankverbindungen abgesehen haben, werden mittlerweile immer intelligenter. Die neueste Version soll den direkten Bankverkehr des Users so bearbeiten, dass der User z.B. eine Überweisung tätigt. Der Trojaner fängt die Überweisung ab und ändert das Zielkonto. Ziemlich dumm gelaufen, wenn die Überweisung, die nach Frankfurt gehen sollte, in Minsk, auf den Bahamas oder sonstwo landet.
- Botnets werden immer häufiger aufgedeckt und lahmgelegt. Die Folge ist, dass die Cyberkriminellen verstärkt auf Peer-to-Peer-Netze umsteigen werden, die wesentlich schwerer aufzufinden sind.
Diese Informationen sind eine Zusammenfassung der Threatanalysen von McAfee, Norton und Avira.




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