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29. September 2006
Pilger im Morgengrauen in unmittelbarer Nähe eines Braunkohlebaggers. Zwei Welten könnte man meinen. Vorne die betenden Pilger, dahinter die Welt der Technik und der Wirtschaft.

Br. Hubert Wachendorf OSB
Pilger ziehen am Bagger vorbei. Sie versuchen aus der Gesinnung Jesu zu leben. Wer sich seinen Worten und der Botschaft der Bibel öffnet, kann nicht an seiner Welt vorbeigehen. Im Gegenteil: Christen gehen bewusst in diese Welt und leben bewusst in ihr. Die Welt ist uns anvertraut. In der Gesinnung Jesu sollen wir das Leben mitgestalten.
Wir leben in einer Welt, die durch die politischen Ereignisse auf unerwartete Weise wieder mit dem Thema Religion befasst wird. Ausgelöst durch religiös-fundamentalistische Attentate kommen Zweifel an der Seriosität der Religionen auf. Was steht wirklich in den "Heiligen Schriften" der ver- schiedenen Religionen und zu welchem Verhalten werden die Gläubigen angehalten, fragen sich besorgt viele Zeitgenossen. Auch viele Christen fragen sich das und sind meist verunsichert, wenn sie auf "ihre" biblische Botschaft angesprochen werden.
Das Jahreswort für die Wallfahrt 2007 spricht einen wichtigen Aspekt unseres Glaubens an:
"Seid so gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus entspricht!"
Die Wallfahrt soll uns neu mit
dem vertraut machen, was der Gemeinschaft mit Christus im Alltag gerecht wird.
Mit lieben Grüßen aus der Abtei.
Vollständiger Pilgerbrief mit Neuigkeiten aus den Bruderschaften und aus dem Kloster als PDF-Datei:
Pilgerbrief Nr. 2, 2006 (669.56 KB)




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