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Zitate von Papst Benedikt XVI. aus dem Schlussgottesdienst WJT 2005

Geschrieben von Ralf Arnert. Veröffentlicht in Vermischtes

Papst Benedikt bei der Virgil auf dem Marienfeld„Ich wäre gerne mit dem Papa-Auto kreuz und quer durch das ganze Gelände gefahren, um möglichst jedem einzelnen nahe zu sein. Wegen der Schwierigkeit der Wege ging das nicht, aber ich grüße jeden einzelnen von ganzem Herzen. Der Herr sieht jeden einzelnen.“

„Heute gibt es in großen Teilen der Welt eine merkwürdige Gottvergessenheit. Es scheint auch ohne ihn zu gehen. Aber zugleich gibt es auch das Gefühl der Frustration, der Unzufriedenheit an allem und mit alle: Das kann doch nicht das Leben sein! In der Tat nicht.“

Pilger bei der Virgil auf dem Marienfeld„Und so gibt es zugleich mit der Gottvergessenheit auch einen Boom des Religiösen. (…) Aber die selbst gesuchte Religion hilft uns im letzten nicht weiter. Sie ist bequem, aber in der Stunde der Krise lässt sie uns allein. Helft den Menschen, den wirklichen Stern zu entdecken, der uns den Weg zeigt: Jesus Christus.“

„Es ist schön, dass in vielen Kulturen heute der Sonntag ein freier Tag ist (…) Aber diese freie Zeit bleibt leer, wenn Gott nicht darin vorkommt. Liebe Freunde ! Manchmal ist es im ersten Augenblick vielleicht unbequem, am Sonntag auf die heilige Messe einzuplanen. Aber Ihr werdet sehen, dass gerade das der Freizeit erst die rechte Mitte gibt. Lasst Euch nicht abbringen von der sonntäglichen Eucharistie und helft auch den anderen, dass sie sie entdecken.“

„Sucht Gemeinschaften im Glauben, Weggefährten, die gemeinsam die große Pilgerstraße weitergehen (…) Das Spontane der neuen Gemeinden ist wichtig; aber wichtig ist auch, dabei die Gemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen zu halten, die uns garantieren, dass wir nicht Privatwege suchen.“

„Heute gibt es Formen des Volontariats, Gestalten des gegenseitigen Dienens, die gerade unsere Gesellschaft dringend braucht. Wir dürfen zum Beispiel die alten Menschen nicht ihrer Einsamkeit überlassen, an den Leidenden nicht vorbeigehen. Wenn wir von Christus her denken und leben, dann gehen uns die Augen auf und dann leben wir nicht mehr für uns selber dahin.“

Luftaufnahme Marienfeld „Ich weiß, dass Ihr als junge Menschen das Große wollt, dass Ihr Euch einsetzen wollt für eine bessere Welt. Zeigt es den Menschen, zeigt es der Welt, die gerade auf dieses Zeugnis der Jünger Jesu Christi wartet.“


Tages Losung

Sonntag, 20. Mai 2012
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

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