Ausräumen – Umräumen – Einräumen
Ausräumen - Umräumen - Einräumen
St. Eucharius - St. Matthias in Trier die Innengestaltung im 19. und 20. Jahrhundert
Das reich bebilderte Buch von Bruder Jakobus C. Wilhelm über die „unterschiedliche Möblierung" der Trierer St. Matthias Basilika in den vergangenen zwei Jahrhunderten ist ab sofort wieder im Klosterladen der Abtei erhältlich. Die Ausgabe war bereits in der ersten Woche nach Erscheinen im November ausverkauft und konnte nun kurzfristig wieder aufgelegt werden, teilt die Abtei mit.
Bruder Jakobus hat in seinem Buch die Veränderungen in der Basilika nicht nur aus denkmalpflegerischer und kunsthistorischer Sicht, sondern auch von der liturgischen Seite her beleuchtet, war doch die Innenausstattung des Kirchenbaus aus dem 11. Jahrhundert immer wieder den unterschiedlichen Bedürfnissen nach ausgerichtet. Je nachdem welcher Schwerpunkt in der Liturgie verfolgt wurde, rückte der Apostel Matthias mal in den Hintergrund , mal in die Höhe, mal ins Zentrum der Kirche. Viele Fotos belegen dies. So finden sich im umfangreichen Bilderanhang zahlreiche Darstellungen, die auch selbst die Mönche von St. Matthias noch nicht gesehen hatten. Die Forschungen belegen die geschichtlichen Zusammenhänge von Kirche, Kultur und Gesellschaft. „Das Buch ist für all jene interessant, die sich für die Lokal- und Stadtgeschichte, aber auch für die der Pfarrei und des Klosters interessieren." so Bruder Jakobus.
Viele Ausstattungsstücke seien nach 1848 beseitigt worden, wie ein Teil der ottonischen Krypta. Die Treppe wurde damals verlegt, ebenso wie das Matthiasgrab und einige Altäre. Besonders das Taufbecken habe häufig seinen Platz gewechselt, bis es in diesem Jahr seinen „vorläufig" endgültigen Standort in der Apsis im Osten der Kirche bekommen habe. Zahlreiche Pläne und Fotos belegen seine Forschungen über diesen Zeitraum. Dabei hat Bruder Jakobus in den fünf Jahren seiner Forschungen in den Archiven Material gefunden, das, in diesem Zusammenhang , noch nicht bearbeitet worden war - auch Pläne, die nie verwirklicht wurden, weil zu manchen Zeiten dann doch das Geld fehlte oder der Zeitgeist sich geändert hatte.






