Josef Brans nun "Monsignore"
Mitglieder aus den drei Gemeinden waren nach Vorst gekommen, um zu erleben, wie Pfarrer Josef Brans der päpstliche Ehrentitel Monsignore verliehen wurde, die Ehrung nahm Weihbischof Rainer Woelki vor.
Josef Brans gab sich bescheiden: „Ich bleibe nach wie vor für alle der Pastor."
Es hatte eine überraschung sein sollen und Josef Brans gestand, erst am Samstag „den Braten gerochen zu haben". Rainer Woelki, der zum ersten Mal in seiner Funktion als Weihbischof nach Kaarst gekommen war, gab folgendes zu verstehen: „Es ist sicherlich eine besondere Auszeichnung für ein besonderes Engagement."
,,Lieber Josef, ich freue mich wirklich für dich": Mit diesen Worten überreichte er ihm die Urkunde, die Papst Benedict XVI. bereits am 24. November 2005 unterzeichnet hatte. Und an die Adresse der Besucher des Gottesdienstes gerichtet, fügte er hinzu: „Ich denke, dass etwas von dem Glanz Ihres Pfarrers auf Sie abstrahlen wird."
Der Geehrte freute sich: „Ich nehme die Ehrung gerne an." Er betonte aber auch, dass die vielen Menschen, die ihn bei seiner täglichen Arbeit begleiten und unterstützen, Teil haben an dieser Auszeichnung: „Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen." Dass diese Messe etwas Besonderes war, sah der Betrachter unter anderem an den elf Fahnenträgern der Bruderschaften aus Büttgen, Vorst und Driesch, außerdem waren sehr viele Repräsentanten der drei Gemeinden anwesend.
Bürgermeister Franz-Josef Moormann überbrachte beim anschließenden Umtrunk im Pfarrzentrum dem ,,lieben Monsignore" die Grüße der Stadt „für ein kirchliches Ereignis". Und er setzte noch einen drauf: „Herzlichen Glückwunsch, dass der Papst eine so gute Entscheidung getroffen hat." Diese Auszeichnung sei auch als Motivation zu werten. „Behalte die Kraft, bleib' gesund", diese Wünsche gab Moormann Josef Brans mit auf den Weg.
Dr. Franz-Wihelm Servaes sprach für den Pfarrgemeinderat. Er präsentierte kurz das Barrett des Monsignores, das mehr Symbolcharakter hatte. Dr. Servaes gestand nämlich, dass er zunächst den Kopfumfang des Geehrten messen müsse, um eine passende Kopfbedeckung besorgen zu können.
Josef Brans, vor 56 Jahren in Haltern in Westfalen geboren, ist jetzt in seinem 33. Priesterjahr und im 16. Jahr Dechant. „In jedem Gesicht der hier Anwesenden sieht man, dass die Menschen dich von Herzen gern haben", war Kaplan Daniel Schilling während der Messe aufgefallen. Brans vermutet, dass Schilling es war, „der das Ganze heimlich hinter meinem Rücken inszeniert hat". Fest steht, dass der Ehrentitel Monsignore so häufig nicht vorkommt und immer noch eine besondere kirchliche Auszeichnung darstellt.
Originalartikel:
Josef Brans wird Monsignore (332.06 KB)
© ngz-online, Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Es hatte eine überraschung sein sollen und Josef Brans gestand, erst am Samstag „den Braten gerochen zu haben". Rainer Woelki, der zum ersten Mal in seiner Funktion als Weihbischof nach Kaarst gekommen war, gab folgendes zu verstehen: „Es ist sicherlich eine besondere Auszeichnung für ein besonderes Engagement."
,,Lieber Josef, ich freue mich wirklich für dich": Mit diesen Worten überreichte er ihm die Urkunde, die Papst Benedict XVI. bereits am 24. November 2005 unterzeichnet hatte. Und an die Adresse der Besucher des Gottesdienstes gerichtet, fügte er hinzu: „Ich denke, dass etwas von dem Glanz Ihres Pfarrers auf Sie abstrahlen wird."
Der Geehrte freute sich: „Ich nehme die Ehrung gerne an." Er betonte aber auch, dass die vielen Menschen, die ihn bei seiner täglichen Arbeit begleiten und unterstützen, Teil haben an dieser Auszeichnung: „Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen." Dass diese Messe etwas Besonderes war, sah der Betrachter unter anderem an den elf Fahnenträgern der Bruderschaften aus Büttgen, Vorst und Driesch, außerdem waren sehr viele Repräsentanten der drei Gemeinden anwesend.
Bürgermeister Franz-Josef Moormann überbrachte beim anschließenden Umtrunk im Pfarrzentrum dem ,,lieben Monsignore" die Grüße der Stadt „für ein kirchliches Ereignis". Und er setzte noch einen drauf: „Herzlichen Glückwunsch, dass der Papst eine so gute Entscheidung getroffen hat." Diese Auszeichnung sei auch als Motivation zu werten. „Behalte die Kraft, bleib' gesund", diese Wünsche gab Moormann Josef Brans mit auf den Weg.
Dr. Franz-Wihelm Servaes sprach für den Pfarrgemeinderat. Er präsentierte kurz das Barrett des Monsignores, das mehr Symbolcharakter hatte. Dr. Servaes gestand nämlich, dass er zunächst den Kopfumfang des Geehrten messen müsse, um eine passende Kopfbedeckung besorgen zu können.
Josef Brans, vor 56 Jahren in Haltern in Westfalen geboren, ist jetzt in seinem 33. Priesterjahr und im 16. Jahr Dechant. „In jedem Gesicht der hier Anwesenden sieht man, dass die Menschen dich von Herzen gern haben", war Kaplan Daniel Schilling während der Messe aufgefallen. Brans vermutet, dass Schilling es war, „der das Ganze heimlich hinter meinem Rücken inszeniert hat". Fest steht, dass der Ehrentitel Monsignore so häufig nicht vorkommt und immer noch eine besondere kirchliche Auszeichnung darstellt.
Originalartikel:
© ngz-online, Neuss-Grevenbroicher-Zeitung






